Der Kaminofen

Durch die gemütliche und beruhigende Ausstrahlung, die ein Kaminofen an sich hat, lädt dieser zum Verweilen ein. Das mag auch ein Grund sein, weshalb sie immer populärer werden. Bei uns gibt es Kamine für alle Ansprüche: Ob nur für das Ambiente, oder aber um den Raum auch im kältesten Winter durch sommerlichen Temperaturen bestechen zu lassen – manche haben sogar noch zusätzliche Funktionen, wie zum Beispiel das liefern von heißem Wasser. Auch bei den oben genannten Öfen kann man noch in viele Einzelheiten unterscheiden: Ein Ambienteofen zum Beispiel kann aus künstlichen Kohlen (Keramik) bestehen, die rötlich angeleuchtet werden; er kann ein Lagerfeuer mit echten Flammen ersetzen oder aber einfach durch sein Äußeres beeindrucken.

blog tipi Der Kaminofen

Invicta Tipi

Kamine, die Festbrennstoffe oder Erdgas verbrennen, brauchen einen Luft-/Rauchabzug. Um die Bestimmungen, denen diese Abzüge unterliegen, einzusehen und erklärt zu bekommen, wenden Sie sich am besten an den zuständigen Schornsteinfeger, denn dieser ist auch dafür zuständig, den Kamin nach dem Bau zu prüfen und abzunehmen. Ein kleiner Hinweis: In der Ausgabe 11 von 2011 hat Stiftung Warentest Kaminöfen getestet. Doch auch bei Kaminen muss man Vorsicht an den Tag legen: Offene Kamine zum Beispiel können eine höhere Feinstaubemission als ihre geschlossenen Verwandten haben, weshalb alte Kamine, die der Emissionsschutzverordnung von 2010 (BImSchV) nicht mehr entsprechen, ab 2024 verboten werden.

Hier im Kaminofen-Blog werden wir neue Öfen frisch von der Messe vorstellen und interessante Infos über das Thema Ofen posten und erklären, wie zum Beispiel eventuelle neue Reglungen für die Feinstaubbelastung. Dabei wird unterschieden zwischen den folgenden Kategorien:

kb3 207x300 Der Kaminofen kaminofen zeitlos Der Kaminofen
Allgemeines Zeitlose Öfen
kaminofen modern 188x300 Der Kaminofen kaminofen klassisch Der Kaminofen
Moderne Öfen Klassische Öfen

Termatech Neuheiten 2012/2013

Wie fast alle Kaminofen Hersteller bringt auch die dänische Termatech neue Modell zum Start der Ofensaison im Herbst 2012.

tt20rs black edition Termatech Neuheiten 2012/2013

Termatech TT20 RS black edition


Die erst 2011 aufgelegte TT20 Serie, die am Markt sehr gut angekommen ist, wird um das Modell TT20RS “black edition” erweitert. Termatech entfernt sich hier erstmals vom klassischen Speckstein und bringt einen hochglanz polierten schwarzen Speckstein als Kaminofenverkleidung. Ein Schritt der sich gelohnt hat. Denn der TT20 mit runden Seiten, der TT20RS besitzt eine sehr moderne Form, mit der der modernere Stein sehr gut harmoniert. Der Preis für den TT20RS “black edition” wird um 2000,- € liegen.

termatech tt40w Termatech Neuheiten 2012/2013

Wandhängender Kaminofen


Ebenfalls neu ist der wandhängende TT40w. Nachdem der TT10w aus dem Programm genommen wurde, hat man sich bei Termatech entschieden wieder einen wandhängenden Kaminofen aufzulegen. Die Wahl fiel auf den günstigen Bestseller TT40 als Grundlage. So konnte ein “schwebender” Ofen realisiert werden, dessen Preis nur knapp über 1000,- € liegt. Wie alle TT40 Modelle ist dieser wahlweise in Stahl grau oder Stahl schwarz erhältlich.

Die weniger bekannte Marke Termatech gehört mittlerweile zu Lotus, ebenfalls eine dänische Firma. Beide Firmen zusammen sind unter dem Dach des Nibe Konzerns in skandinavischer Hand.

Unter den vielen Marken im Nibe Konzern nimmt Termatech den Platz der “Noname” Marke ein. Ohne viel Geld in Marketing zu stecken, werden grundsolite Produkte ohne Zwischenhandel direkt an den Fachhandel geliefert.


Kaminofentechnik

Der Herbst schreitet vorüber, schon kann man das erste Weihnachtsgebäck kaufen. Die Saison für Öfen hat begonnen. Und bei dem einen oder anderen stinkt es nach dem Lüften. Der Grund: Der Herr Nachbar heizt mit Holz. Das ist gut für den Kohlendioxidhaushalt der Erde, so denkt dieser. Doch tatsächlich schadet es dem blauen Planeten und seinen Bewohnern auch, zumindest bei unsachgemäßer Benutzung. So sollte man zum Beispiel keine Pressspanplatten verbrennen, und auch feuchtes oder gar nasses Holz kann der Grund für die Geruchsbelästigung sein. Was viele nicht wissen: Zwar verursacht das Heizen mit Holz im Endeffekt kein höheres Kohlendioxidaufkommen, doch es erhöht die Feinstaubbelastung im Vergleich zum Heizen mit Öl oder Gas stärker.
Moderne Öfen mit Außenluftanschluss(am besten doppelwandig, damit nicht die ganze Wärme im Haus nach Außen gelangt), die mit trockenem, unbehandeltem Holz geheizt werden, sind da schon viel freundlicher. Doch Achtung: Mit einem für den Raum zu großen Ofen werden Sie viel zu viel Holz verbrauchen, während ein zu kleiner Ofen den Raum nicht anständig wärmen kann. Außerdem muss man noch viele Kleinigkeiten beachten, wie zum Beispiel die ideale Abgastemperatur oder die vorgeschriebene Schornsteinlänge. Lassen Sie sich bei der Anschaffung eines Ofens am besten von einem Fachmann beraten.
Wenn Sie das verstanden haben, so sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf einen weiteren Aspekt lenken, der fast genauso wichtig ist wie das Heizen selber: Dem Energiespeichern. Denn was nützt all das schöne Feuer, wenn der Ofen und/oder der Raum die Wärme nicht effizient speichern können, und sie wieder und wieder entweicht? Es wird viel zu viel Holz verbrannt, aber nachdem die Glut erloschen ist, hat der Raum fast augenblicklich wieder gefühlte Minusgrade erreicht. Wie kann man dem also vorbeugen? Die erste Möglichkeit ist so einfach wie sie klingt: Mehr Material kann logischerweise auch mehr Energie aufnehmen, also warum nicht einen Ofen kaufen, der fast einen Kubikmeter an Speicherelementen besitzt? Zu groß? Unschön? Für manche Ofenneukäufer wird dies der Fall sein, doch wer den Platz dafür hat und sich mit der Idee anfreunden kann, der hat hier seine Methode gefunden.
Für all jene, die diese Möglichkeit ablehnen – aus welchem Grund auch immer – gibt es hier eine Alternative: Die wasserführenden Kaminöfen. Der Ofen überträgt die Wärme an das Wasser, wozu er einen Wasserwärmetauscher verwendet. Der Vorteil dieser Alternative ist, dass man die Hitze über einen meist im Keller befindlichen Pufferspeicher im ganzen Haus verteilen kann, sobald die Anlage überall über Installationen verfügt. Dies ist meistens die teurere der beiden Methoden, dafür wird aber nicht so viel Platz in einem Raum gebraucht, und die Wärme ist „mobil“, was den Kaminofen gerade für Eigenheimbesitzer oder Hausneubauer zu einer attraktiven Anschaffung macht. Allerdings nur, wenn man generell ein großes Haus hat/baut, denn dieses System nimmt insgesamt mehr Platz weg als der oben genannte Ofen mit großer Wärmespeicherkapazität durch zusätzliches Material.
Was das ganze System mit der Wärme durch Wasser um einiges effektiver macht, ist ein Anschluss an das Zentralheizungssystem, zumindest, was die Installation angeht. Jedoch ist ein Wasserspeicherofen nicht die Ideallösung für ein kuscheliges Wohnzimmer, denn die Strahlungswärme ist viel geringer als beim erstgenannten Ofen, da der Großteil der Energie an das Wasser abgegeben wird. Auch ist diese Installation nicht für die Ferienhütte in den bergen zu empfehlen, da eine intakte Strom- und Wasserversorgung ein Muss sind.


Der Kaminofen – Spareffekt in der Übergangszeit

Ende September ist klar, der Sommer ist vorbei. Die ersten Frühnebel, vermehrte Regenschauer und sinkenden Temperaturen lassen einen über das Einschalten der Heizung nachdenken. Dabei ist es Tagsüber noch recht warm und die etwas flacher stehende Sonne wärmt durch die Fenster. Man bräuchte also nur in den kühleren Stunden etwas Wärme in den vier Wänden. Wenn die Wärme nur einige Stunden am Tag benötigt wird, ist ein Kaminofen eine Heizkosten sparende alternative zum Hochfahren der Zentralheizung. Die angenehme Strahlungswärme des Kaminofens ist für kühle Herbstabende vollkommen ausreichend. Das Flammenspiel bringt zudem eine gemütliche Stimmung ins Wohnzimmer.

Heizen mit gutem Gewissen
Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen war der heimische Brennstoff Holz in den vergangenen Jahren weniger stark von Preisschwankungen betroffen. Somit lässt sich durch Verzicht auf die Zentralheizung und das Einschüren des Ofens bares Geld sparen. Zudem verbessert sich die persönliche Klimabilanz. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Bei der Verbrennung entweicht nur so viel Kohlendioxid, wie der Baum vorher aus der Luft aufgenommen und im Holz gespeichert hat. Ein weiterer ökologischen Aspekten ist der kurze Transportweg des Brennholzes, solange es aus heimischen Wäldern stammt. Wichtig für die Umwelt ist es wirklich nur gut getrocknetes Holz zu Verbrennen.

Wohndesign
Kaminöfen gibt es heute in den verschiedensten Formen und Farben. Man wählt ihn als Wohnmöbel unter ästhetischen Gesichtspunkten passend zum eigenen Ambiente. Die Öfen gibt es in coolem Stahl oder mit Stein oder Kacheln verkleidet. Dabei kommen zum klassischen Speckstein neue Steinvarianten wie Sandsteine oder dunkle Granite und Serpentinite. Wichtig ist jedoch neben der Optik auch die Funktion nicht zu vernachlässigen. Zu große Scheiben und Türen bringen es mit sich, dass es beim Holz nachlegen eher in den Raum hinein raucht. In modernen gut gedämmten Häusern darf der Kaminofen nicht zu groß sein. Die Räume werden sonst zu schnell zu warm. In dieser Situation ist auch ein Wärmespeicher empfehlenswert, der diesen Effekt abfedert. Der Kaminofen sollte also nicht nur nach optischen Gesichtspunkten gewählt werden. Eine Beratung zu den technischen Werten des Ofens ist durchaus wichtig.


Kaminofen Brennholz Tipps

brennholz Kaminofen Brennholz Tipps

Brennholz


Gerade in der heutigen Zeit wird Platzmangel ein immer ernster zu nehmendes Thema für viele Grundstücksbesitzer. Wer zusätzlich dazu noch einen Kaminofen sein Eigen nennen darf, steht ein ums andere Mal vor der Frage “Wohin mit dem ganzen Feuerholz?”
Diese Frage sollte nicht erst in Angriff genommen werden, wenn das Holz schon da ist oder der Winter vor der Tür steht, sondern möglichst davor. Und auch das Stapeln muss keine lästige Aufgabe sein, wenn man sie sich nur zu verangenehmern weiß.
Hier gibt es zehn nützliche Tipps zur Brennholzlagerung:

  • Das Brennholz sollte nicht draußen liegen, und nach Eintreffen einer Lieferung sollte man es möglichst schnell verstauen, damit es trocknen kann.
  • Das Lagern in kleineren Stapeln beschleunigt das Austrocknen.
  • Gut geeignet für die Aufbewahrung am Haus sind Schleppdächer. Achten Sie aber auf jeden Fall darauf, dass das Holz immer Abstand zu den Wänden hält, ca. zwei Hand breit, damit der Stapel besser durchlüftet werden kann.
  • Sollte das Lager kein Dach haben, so ist eine Abdeckplane dringendst vonnöten. Legen Sie Platzhalter auf das Holz, damit die Plane nicht die komplette Oberseite berührt.
  • Ordentlich abgedecktes und gespaltetes Brennholz sollte auch bei einer Lagerung an der freien Luft nach einem halben Jahr verwendbar sein, wenn man nicht gerade größere Gewässer vor der Haustür hat, die die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Allerdings ist die vorherige Lagerung im Wald entscheidend. Besser mit einem Feutemessgerät prüfen.
  • Von einem Holzlager in herkömmlichen Kellerräumen und abgeschlossenen Garagen wird abgeraten, da sich dort oft Feuchtigkeit sammelt.
  • Schauen Sie ab und zu nach dem Holz, weil Pilz- und Schimmelbildung ein Zeichen von Feuchtigkeit sind. Wenn Sie solchen entdecken, muss das Holz umgeräumt werden, deshalb sollten die Räume mit Bedacht ausgewählt werden.
    Ideal ist z.B. ein Heizungskeller. Aber achten Sie auch auf Kleintiere, die sich gerne in den Hohlräumen einnisten, Abhängig vom Lagerungsort.
  • Sollte das Holz feucht werden/bleiben, so empfiehlt sich, die Menge an Holz, die man in zwei Tagen verbrennt, für diese Zeit neben dem laufenden Ofen zu lagern.
  • Brennholz ist meist nach der kalten WIntersaison am billigsten, deshalb ist dies der beste Zeitpunkt, um Holz zu kaufen.
  • Für die Trocknung ist es sehr wichtig, das alle Holstücke mindestens einmal gespaltet sind, damit die Luft an das Innere herankommt, denn durch die Rinde haben auch kleinere Stücke eine hohe Resistenz gegen Feuchtigkeitsentzug.
  • Wenn Sie diese Tipps befolgen, kann der Winter kommen, denn Sie sind optimal mit Wissen versorgt!